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Der Klimawandel und die zunehmende Häufigkeit und Schwere von Dürreereignissen stellen weltweit erhebliche Herausforderungen für die nachhaltige Landwirtschaft dar. Bodenmikroorganismen, sowohl nützlich als auch pathogen, spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung der Pflanzen-Umwelt-Interaktionen und der Gestaltung der Gesamtfunktionalität von Agroökosystemen. Diese Übersicht fasst das aktuelle Wissen über die Anpassungsmechanismen zusammen, die von verschiedenen Gruppen von pflanzenfreundlichen Bodenmikroorganismen – Rhizobakterien und arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze (AMF) – sowie von phytopathogenen Bakterien und Pilzen als Reaktion auf Dürre verwendet werden. Der Fokus liegt darauf, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Überlebensstrategien dieser Gruppen von nützlichen und pathogenen Bodenmikroorganismen unter Dürrebedingungen zu identifizieren. Darüber hinaus werden die Pflanzenabwehrmechanismen unter Dürrebedingungen, die durch Rhizobakterien und AMF vermittelt werden, überprüft und verglichen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem genetischen Austausch zwischen nützlichen und pathogenen Bodenmikroorganismen durch horizontalen Gentransfer (HGT), der es ihnen ermöglicht, Merkmale auszutauschen. Es wird beobachtet, dass Dürre den verstärkten genetischen Austausch und die Verbreitung pathogener Merkmale im Bodenmikrobiom begünstigen kann. Diese Übersicht wird einer breiten Leserschaft hilfreich sein, um die Dynamik des Bodenmikrobioms unter dem Klimawandel besser zu verstehen und dieses Wissen auf nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken anzuwenden.
Лойко et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.