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Zusammenfassung Hintergrund: Ein wachsender Fundus an Beweisen deutet darauf hin, dass niedrige Werte der körperlichen Aktivität (PA) und hohe Werte des Sitzverhaltens (SB) mit einem erhöhten Risiko für adverse gesundheitliche Ergebnisse bei Patienten verbunden sind. Trotz des Ziels von Programmen zur kardiovaskulären Rehabilitation (CR), die PA zu steigern und die SB-Werte zu senken, zeigen viele Patienten nach ihrer Entlassung aus der CR weiterhin niedrige PA- und hohe SB-Werte. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Werte von PA und SB nach einem ambulanten CR-Programm zu überprüfen und deren motivationale sowie emotional gesundheitsbezogene Korrelate zu untersuchen. PA- und SB-Werte sowie motivationale und gesundheitsbezogene Merkmale wurden zwischen ambulanten Patienten und Kontrollteilnehmern, die keine Behandlung benötigten, verglichen. Methoden: Die Studie umfasste 119 Teilnehmer: 68 CR-Patienten (Mage 57.76 ± 10.76; 86.76 % Männer) und 51 Kontrollteilnehmer, die auf das Alter abgestimmt waren (Mage 57.35 ± 6.33 Jahre; 45.10 % Männer). Beschleunigungsmesser wurden eingesetzt, um PA und SB in der ersten Woche nach der Entlassung bei ambulanten Patienten und in einer typischen Woche bei Kontrollen zu erfassen. Validierte Skalen wurden verwendet, um motivationale (d.h. wahrgenommene Fähigkeiten, affektive und instrumentelle Einstellungen, Intention, Annäherungs- und Vermeidungstendenzen) sowie emotional gesundheitsbezogene (d.h. Angst, depressive Symptome, Müdigkeit, Schmerzintensität) Faktoren zu messen. Ergebnisse: CR-Patienten verbrachten durchschnittlich 60.21 (±34.79) Minuten mit moderater bis intensiver körperlicher Aktivität (MVPA) und 548.69 (±58.64) Minuten mit SB pro Tag. Sie engagierten sich täglich in 18 Minuten mehr MVPA als die Kontrollen (p = 0.038). Univariate und multivariate Regressionen zeigten, dass positive affektive Einstellungen mit höherer MVPA assoziiert waren (b = 10.32, R2 = 0.07, p = 0.029). Außerdem verbrachten Männer mehr Zeit mit SB als Frauen (b = 40.54, R2 = 0.09, p = 0.045). Univariate und multivariate logistische Regressionen zeigten, dass die Einhaltung der wöchentlichen Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation für MVPA mit höheren wahrgenommenen Fähigkeiten in Bezug auf PA und positiveren affektiven Einstellungen verbunden war (OR = 1.17, p = 0.030; OR = 1.26, p = ...). Fazit: Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung motivationaler Faktoren für die PA-Niveaus nach einem CR-Programm.
Fessler et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.