Key points are not available for this paper at this time.
Schnell wachsende Städte im Globalen Süden sind durch hohe Vulnerabilität und Informalität gekennzeichnet und werden voraussichtlich einen unverhältnismäßig hohen Anteil an den Kosten eines sich verändernden Klimas tragen. Das Zusammentreffen der Auswirkungen des Klimawandels, ungleicher Urbanisierungsprozesse und Unterentwicklung unterstreicht die Notwendigkeit schneller städtischer Übergänge in südlichen Städten, jedoch haben sich die gängigen Theorien zu urbanen Nachhaltigkeitsübergängen als unzureichend für solche Kontexte erwiesen. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die städtische Infrastruktur relevant: Während die gängige urbane Theorie Infrastruktur oft als statisch, zentralisiert und stark technisiert betrachtet, sind die Infrastrukturkonfigurationen in den Städten des Globalen Südens häufig heterogen und bestehen aus mehreren dynamischen sozialen und materiellen Flüssen. Basierend auf Theorien des Südlichen Urbanismus und empirischen Daten zu unorthodoxen Infrastrukturen aus 14 Städten bewertet dieser Artikel die potenziellen Herausforderungen, die sich aus der Anwendung eines Schlüsselübergangsrahmens – nämlich der Multi-Level-Perspektive – in südlichen Kontexten ergeben. Der Artikel schließt mit einem Vorschlag für eine Reihe von theoretischen Überlegungen für zukünftige konzeptionelle und empirische Forschungen, die die Übergangsliteratur umfassender voranbringen könnten, und hebt die Notwendigkeit hervor, dass alle Städte inklusive Dienstleistungsmodelle verfolgen, die auf die komplexe und sich wandelnde Landschaft der Klimaauswirkungen reagieren.
Oates et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.