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Zusammenfassung: Forschungen haben gezeigt, dass positiver intergruppeller Kontakt die intergruppellen Beziehungen bei Kindern verbessert. Empirische Beweise darüber, wie positiver und negativer intergruppeller Kontakt mit intergruppellen Ergebnissen in verschiedenen Altersstufen in Beziehung steht, sind jedoch rar. Durch die Kombination von Theorien und empirischen Beweisen aus der sozialen und Entwicklungspsychologie zielte diese Studie darauf ab, positiven und negativen intergruppellen Kontakt in einer Stichprobe von N = 394, 9- und 12-jährigen italienischen Kindern (weiblich und männlich) zu untersuchen. Wir erwarteten, interaktive Effekte von positivem und negativem intergruppellen Kontakt auf Vertrauen in die Außenstehende und Verhaltensabsichten zu finden. Darüber hinaus sagten wir voraus, dass die Assoziationen mit intergruppellen Ergebnissen (Vertrauen in die Außenstehenden, Verhaltensabsichten) bei älteren als bei jüngeren Kindern stärker ausgeprägt sein würden. Die Ergebnisse unterstützten die interaktiven Effekte von positivem und negativem intergruppellen Kontakt ( b s ≥ .08, p s ≤ .08, Interaktionskoeffizienten), jedoch nicht die altersbezogenen Unterschiede. Negativer intergruppeller Kontakt erleichterte die Effekte des positiven intergruppellen Kontakts, und positiver intergruppeller Kontakt milderte die Effekte des negativen intergruppellen Kontakts. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass intergruppelle Beziehungen in der Kindheit durch Schaffung von Möglichkeiten für positiven intergruppellen Kontakt in Bildungs- und sozialen Kontexten verbessert werden können.
Trifiletti et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.