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Die Hufeisenniere ist die häufigste renale Fusionsanomalie, und der Wilms-Tumor ist die häufigste renale Malignität bei Kindern. Das Auftreten des Wilms-Tumors in Verbindung mit einer Hufeisenniere ist eine seltene Anomalie. Das Auftreten eines teratoiden Typs, der eine seltene Variante des Wilms-Tumors in einer Hufeisenniere ist, ist außergewöhnlich einzigartig. Dieser Bericht präsentiert einen 5-jährigen Jungen, der mit einer Hufeisenniere und einer großen heterogenen verkalkten Masse aufgenommen wurde, die bei der Biopsie als blastemale dominante Form des Wilms-Tumors diagnostiziert wurde. Aufgrund der lokalen und regionalen Ausbreitung sowie des metastatischen Tumors in den Lungen unterzog sich der Patient einer neoadjuvanten Chemotherapie und anschließend einer Operation. Die postoperativen pathologischen Befunde bestätigten die Diagnose eines teratoiden Wilms-Tumors. Das Auftreten von renalen Anomalien in Verbindung mit einer Malignität könnte in der klinischen Umgebung häufiger sein. Es gibt zahlreiche Differenzialdiagnosen für renale Tumore und Massen, aber die Möglichkeit ungewöhnlicher Anomalien sollte nicht negiert werden, und die Kliniker sollten auf solche Gelegenheiten vorbereitet sein. Obwohl Studien vorschlagen, dass Chemotherapie einen trivialen Effekt auf teratoide Wilms-Tumoren hat, ist es wesentlich, den Tumor auf jegliche Möglichkeit einer Regression in nicht-teratoiden Regionen zu untersuchen, bevor eine sofortige tumorale Resektion durchgeführt wird.
Mortazavi et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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