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Der Artikel untersucht eine musikalische Dramaturgie von thematischen und rhetorischen Referenzen aus der Perspektive eines Interpreten. Anhand einer frühen Mozart-Symphonie, K. 19 (London, 1765), werden die tiefen Verbindungen zwischen Improvisation und Komposition im achtzehnten Jahrhundert verdeutlicht. Für die Ästhetik der Aufklärung, sowie für die frühen Romantiker, ist Spontaneität ein Zeichen von Echtheit und der beste Schlüssel zu Schönheit und Wahrheit. Der Begriff ‚Rhetorik‘ wird in einem radikaleren Sinne verwendet, als es in der musikalischen Analyse üblich ist, um Gesten einzuschließen, die nicht immer als ‚Figuren‘ klassifiziert werden. Zudem wird der Begriff Dramaturgie anstelle von musikalischer ‚Erzählung‘ vorgeschlagen. Schließlich wird ein Modell musikalischer Handlung in fünf eigenständigen Schritten vorgeschlagen. Es basiert auf einem hermeneutischen Ansatz und auch auf historischen theoretischen Texten.
Joan Grimalt (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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