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Zusammenfassung Die Theorie der strukturellen Balance sagt voraus, dass Triaden in Netzwerken zu stabilen Konfigurationen tendieren. Diese Theorie wurde für ungerichtete Graphen überprüft. Da reale Netzwerke oft gerichtet sind, stellen wir eine neuartige Methode vor, um sowohl Transitivität als auch Zeichenkonsistenz zur Bewertung der partiellen Balance in signierten Digraphen zu berücksichtigen. Wir testen unseren Ansatz an Graphen, die mit verschiedenen Methoden zur Identifizierung von Kantenzeichen konstruiert wurden: natürliche Sprachverarbeitung zur Ableitung von Zeichen aus zugrunde liegenden Textdaten und selbstberichtete Umfragedaten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die partielle Balance dieser Digraphen in verschiedenen sozialen Kontexten und Methoden zur Erkennung von Kantenzeichen moderat hoch ist und zwischen 61 und 96 % variiert. Unser Ansatz verbessert nicht nur den theoretischen Rahmen der strukturellen Balance, sondern bietet auch praktische Einblicke in die Stabilität sozialer Netzwerke, die ein tieferes Verständnis zwischenmenschlicher und gruppendynamischer Interaktionen über verschiedene Kommunikationsplattformen hinweg ermöglichen.
Rezapour et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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