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Zusammenfassung Die Beziehung zwischen Akademie und Gesellschaft verändert sich. Es wird zunehmend erwartet, dass Akademiker in Formen der Co-Design und Co-Produktion mit potenziellen Forschungsnutzern zusammenarbeiten, um von dem Staat ausgewählte gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und Beweise für "Impact" zu produzieren. Das Risiko jedoch ist, dass dieser Wandel eine Form von faustischer Vereinbarung anreizt, bei der Gelehrte ihre traditionelle Kritikalität und Unabhängigkeit gegen den Zugang zu großen Fördermitteln und die nachweisliche "Wirkung" eintauschen. Die These der "Impotenz durch Relevanz" versucht, diese paradoxe Möglichkeit zu erfassen: Diejenigen Gelehrten, die als am relevantesten gelten – die "High-Impact" akademischen Superhelden – können in Wirklichkeit fast völlig irrelevant sein; während die relevantesten Gelehrten in Bezug auf wahrhaft transformative sozial-politische Potentiale als unproduktiv abgetan und beiseite geschoben werden und daher von geringem Wert sind. Das Argument der "Impotenz durch Relevanz" wirft besondere Fragen zur Kooptation und Kontrolle, zur Demokratie und zum Rückgang auf. Diese sind besonders bedeutend für die Politikwissenschaft.
Matthew Flinders (Do,) hat diese Frage untersucht.