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Diese Studie analysiert auf vergleichende Weise die psychologischen Bedeutungen, die Forscher der Sozial- und der Grundlagenwissenschaft den Begriff "Forschung" zuweisen. Mithilfe der Technik der natürlichen semantischen Netzwerke mit 127 Teilnehmern von einer kolumbianischen Universität untersuchten wir die unterschiedlichen epistemologischen und methodologischen Positionen zwischen diesen Disziplinen. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Gruppen Forschung eng mit Wissen assoziieren, sie sich jedoch im lexikalischen Netzwerk und den assoziierten Begriffen unterscheiden, was ihre unterschiedlichen epistemologischen Ansätze widerspiegelt. Forscher der Grundlagenwissenschaft betonen Begriffe wie "Innovation" und "Experimentierung", während Forscher der Sozialwissenschaften eher zu "Lösung" und "Lernen" neigen. Trotz der Variabilität in den assoziierten Wörtern bleibt "Wissen" der gemeinsame Kern, was auf eine gemeinsame Grundlage in der Wahrnehmung von Forschung hinweist. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung, disziplinäre Unterschiede in der Forschungsausbildung und Wissensgenerierung zu berücksichtigen. Die Studie schließt, dass Forschung sowohl einen wesentlichen Beitrag zum Fortschritt einzelner Disziplinen als auch zum sozialen Wohl leistet und zukünftige Forschungen anregt, diese Dynamiken in breiteren Kontexten zu erkunden, um das interdisziplinäre Verständnis zu bereichern und die Kooperation in der Wissensgenerierung zu fördern.
Nieto-Súa et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.