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Zusammenfassung Dieser Artikel formuliert ein keynesianisches Makromodell und untersucht seine zugrunde liegenden Dynamiken. Die charakteristischen Merkmale des Modells im Vergleich zu anderen keynesianischen Rahmenbedingungen sind: (1) die Annahme, dass Haushalte über eine Verhaltensverteilung verteilt sind, die ihre idiosynkratischen Einstellungen zum Sparen widerspiegelt; (2) die Berücksichtigung eines makro-mikro Feedbackmechanismus, nach dem der Zustand der Wirtschaft (gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Produktion oder der Arbeitslosenquote) das Sparverhalten der Haushalte beeinflusst. Das entwickelte analytische Setup erzeugt intuitive und ansprechende dynamische Ergebnisse, nämlich die Bildung von zwei alternativen stabilen Gleichgewichtszuständen, die zwei mögliche gesamtwirtschaftliche Ergebnisse repräsentativ sind (mit und ohne Vollbeschäftigung). Die Stabilität des Gleichgewichtszustands könnte durchbrochen werden, wenn die Reaktion des Sparverhaltens auf Störungen in der Arbeitslosenquote stark ist. Der Rahmen ist flexibel genug, um eine überzeugende Analyse der Implikationen von fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen zu ermöglichen.
Orlando Gomes (Mi,) untersuchte diese Frage.