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Diese autoethnografische Studie nutzt die persönlichen rassifizierten Erfahrungen der Forscherin, um die Komplexität des Mischrassseins zu beleuchten. Die eigene Identität zu verstehen, ist entscheidend, um sich in der Welt zu positionieren und seine Umgebung zu erfahren. Für Mischrassige wird das Verständnis des eigenen Selbst im Vergleich zu monorassigen Gruppen schwieriger und nuancierter. Die gemischte Erfahrung ist geprägt von Kämpfen mit rassistischer Mehrdeutigkeit, Ablehnung durch rassistische Gemeinschaften und rassistischer Performativität. Gefühle wie Ungültigkeit, Selbstzweifel, Diskriminierung und der Wunsch nach Gemeinschaft treten häufig auf und führen zu einer Untersuchung dessen, wie es sich anfühlt, eine Mischrasseidentität zu tragen. Diese Studie trägt zum Bereich der Rasse- und Identitätsforschung bei und erforscht die Mischrassidentität aus einer aus erster Hand gewonnenen Perspektive. Durch drei Hauptanalysestränge: 1) Wahrnehmung von Mischrassigen durch andere, 2) Internalisierung von Ungültigkeit und 3) Verständnis der Kontextualität der Mischidentität, taucht dieses Papier ein in die Art und Weise, wie Identität für Mischrassige einzigartig konstruiert wird. Die Ergebnisse dieser Arbeit bieten Einblick in die situative Erfahrung von Mischrassigen.
Julia Orticio (Mi,) untersuchte diese Frage.