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Die Kariesprävention durch die Anwendung von Silberdiaminfluorid (SDF) ist eine aufstrebende, fortschrittliche Behandlungsmodalität in der Kinderzahnheilkunde. Ein wesentlicher Nachteil der SDF-Anwendung ist jedoch die Schwarzverfärbung kariöser Läsionen, was den klinischen Einsatz aufgrund ästhetischer Bedenken einschränkt. Eine Verbesserung des ästhetischen Ergebnisses durch Reduktion der Schwarzverfärbung würde die Möglichkeiten für einen universellen Einsatz von SDF signifikant verbessern. Diese Fallserie umfasst drei Fälle, die den klinischen Erfolg der Verwendung von Kaliumiodid (KI) zur Reduktion von Verfärbungen gefolgt von einer Glasionomerzement (GIC)-Restauration an Milchmolaren demonstrieren. Bei den Nachuntersuchungen nach 12 Monaten blieben die behandelten Zähne klinisch asymptomatisch, mit ästhetisch akzeptablen Restaurationsrändern. Darüber hinaus waren die ästhetischen Ergebnisse sowohl für die Eltern als auch für die Patienten akzeptabel. Die Bedeutung der Anwendung von KI und GIC nach der SDF-Applikation liegt in ihrer synergistischen Wirkung bei der Maskierung von durch die SDF-Behandlung entstandenen Verfärbungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Zahnfunktion, wodurch die ästhetischen Anforderungen der Patienten erfüllt und die Kaueffizienz verbessert werden.
Goswami et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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