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Die geführte Knochenregeneration unter Einsatz von Titannetz und plättchenreichem Fibrin könnte ein praktikabler Ansatz in Fällen von stark atrophen Kämmen sein. Ziel dieses Fallberichts war es, eine ästhetische und funktionale Rehabilitation im anterioren Maxillabereich mit der Implantation von Zahnimplantaten in Verbindung mit geführter Knochenregeneration unter Verwendung von Titannetz und advanced Platelet-Rich Fibrin (A-PRF) zu präsentieren. Ein 60-jähriger Patient wies Knochenatrophie und partielle Edentation im anterioren Maxillabereich auf. Nach klinischer Bewertung und einer konischen CT-Untersuchung wurde eine geführte Knochenregeneration unter Verwendung eines Titannetzes und A-PRF mit Xenograftknochen geplant. Nach 8 Monaten Heilung wurden die Zahnimplantate mit Hilfe eines chirurgischen Leitfadens eingesetzt, um eine genaue dreidimensionale Positionierung zu erreichen. Die prothetische Rehabilitation erfolgte mit individuellen Kronen. Nach 2 Jahren Nachverfolgung zeigte die radiographische Analyse eine gute Qualität und Dichte des Knochensgewebes, das den Zahnimplantaten benachbart war. Es wurden keine radioluzenten Bereiche beobachtet und es gab keine klinischen Anzeichen eines Versagens. In Fällen von schwerer Atrophie erwies sich die Verwendung eines Titannetzes und A-PRF als praktikable Alternative zur Knochenrekonstruktion vor der Platzierung von Zahnimplantaten. Dieser Ansatz kann Zahnärzten helfen, eine ideale Implantatpositionierung für die Rehabilitation mit individuellen Kronen zu erreichen.
Araújo et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.
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