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Die Auswirkungen der Kontamination von Polypropylen (PP) mit ausgewählten Polymeren werden untersucht, um die Auswirkungen von Fehlsortierung in Recyclingströmen zu simulieren. Polystyrol (PS), Polyethylenterephthalat (PET), Polycarbonat (PC), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) und Polymilchsäure (PLA) wurden mit PP in unterschiedlichen Konzentrationen von 3 bis 10 % kombiniert. Infrarotspektroskopie bestätigte das Fehlen chemischer Bindungen zwischen den Bestandteilen. Im Allgemeinen wurden die Schmelzfließfähigkeit, außer bei der PP/PLA-Mischung, und die Kristallizität nur geringfügig durch die Einbeziehung der kontaminierenden Polymere beeinflusst. Proben der Polymermischungen wurden spritzgegossen und weiter auf ihre Zug- und Schlagfestigkeit getestet. Kritisches Verhalten wurde durch die Einführung einer Schweißnaht infolge der Anwendung mehrerer Einschnittpunkte während des Spritzgussverfahrens induziert. Die Ergebnisse zeigen allgemein die Anwendbarkeit von PP-Mischungen innerhalb des untersuchten Kontaminationsbereichs, ohne große Einbußen bei der mechanischen Leistung. Im Fall von ABS und PLA sollte jedoch bei der Konstruktion komplexer Teile mit Schweißnähten mehr Sorgfalt walten gelassen werden, da die Zähigkeit verringert ist.
Dawoud et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.