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Hintergrund Ziel der Studie war die Bewertung der Sehfunktionen, Komplikationen, der Stabilität der intraokularen Linse (IOL) und des Zustands der Hornhaut nach der Implantation von suturierten skleral-fixierten intraokularen Linsen in Kombination mit Penetrierkeratoplastik (PKP). Methoden Diese retrospektive Einzelarm-Kohortenstudie umfasste Patienten, die zwischen 2013 und 2018 eine PKP und die Implantation von suturierten skleral-fixierten intraokularen Linsen im Dhahran Eye Specialty Hospital durchführten. Die Augen wurden postoperativ nach 1, 3, 6, 12 und 24 Monaten untersucht. Der Zustand der Hornhaut, Komplikationen und der Status der IOL wurden ebenfalls regelmäßig bewertet, und die Anzahl der Augen mit einer BCVA von > 20/200 wurde dokumentiert. Ergebnisse Zweiundzwanzig Augen von 22 Patienten wurden eingeschlossen. Die mediane Nachbeobachtungsdauer betrug 3 (IQR 1.8; 4.4) Jahre. Die Gründe für die Operation waren traumatische Augäpfelruptur (sechs Augen, 27.3%), bullöse Keratopathie (neun Augen, 40.1%), fehlgeschlagener vorheriger Transplantat (fünf Augen, 22.7%) und Hornhautnarben (zwei Augen, 9.1%). Zwölf (54.5%) Augen zeigten 12 Monate nach der Operation eine BCVA von > 20/200 (nicht blind) und nur fünf (22.7%) vor der Operation. Zwölf Monate nach der Operation zeigten 13 Patienten eine Verbesserung der BCVA um zwei Linien (59.1%), sieben blieben gleich (31.8%) und 2 verschlechterten sich (9.1%). Der Grund für die Operation (p = 0.2) und die Stabilität der suturierten skleral-fixierten IOL (p = 0.8) waren nicht mit einer Verbesserung der BCVA in der endgültigen Nachuntersuchung assoziiert. Das Hornhauttransplantat blieb in neun Augen (40.9%) über einen medianen Zeitraum von 3 Jahren klar. Die durchschnittliche Überlebenszeit aller Hornhauttransplantate betrug 42.9 Monate. Schlussfolgerungen Die Kombination aus suturierten skleral-fixierten intraokularen Linsenimplantaten und PKP ist eine effektive Intervention zur Erhaltung der Sehschärfe bei Patienten mit komplexen Fällen. Das Risiko eines Transplantatversagens und der Notwendigkeit eines wiederholten Transplantats sollte jedoch in Betracht gezogen werden.
Almulhim et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.