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Resilienz wird als wichtig erachtet, um Stressfaktoren und Herausforderungen, die Studierende während der Hochschulausbildung erleben, zu mildern, wie die Vielzahl an Programmen zeigt, die darauf abzielen, die Resilienz der Studierenden zu stärken. Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit für Resilienz gibt es weiterhin einen Mangel an Konsens über die Definition oder Operationalisierung des Konzepts. Noch weniger ist bekannt darüber, wie Resilienz im Hochschulkontext gefördert werden kann, insbesondere bei marginalisierten oder unterrepräsentierten Studierenden, die als einem erhöhten Risiko für negative psychische Gesundheitsauswirkungen während ihrer Hochschulausbildung anerkannt werden. Um diese Lücken zu schließen, haben wir qualitative Methoden eingesetzt, um die Wahrnehmungen marginalisierter oder unterrepräsentierter Studierender bezüglich Resilienz zu erforschen. Die Ergebnisse zeigten, dass Resilienz aus einem komplexen und dynamischen Zusammenspiel zwischen persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen und Ressourcen, die in den Gemeinschaften der Studierenden verfügbar sind, hervorgeht. Hochschulen werden aufgefordert, von der individuellen Verantwortung der Studierenden zu einer kollektiven und gemeinsamen Verantwortung für das Wohlbefinden der Studierenden im Angesicht von Widrigkeiten zu wechseln.
Thannhauser et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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