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Mehrere Omics-Analysen der Vaccinia-Virus (VACV)-Infektion haben molekulare Merkmale der Pockenvirusbiologie definiert. Es ist jedoch wenig über das Affenpockenvirus (mpox) (MPXV) beim Menschen bekannt, das trotz seiner hohen Sequenzähnlichkeit zu VACV eine andere Krankheitsmanifestation aufweist. Hier führen wir eine eingehende Multi-Omics-Analyse der Transkriptom-, Proteom- und Phosphoproteom-Signaturen von mit MPXV infizierten primären menschlichen Fibroblasten durch, um Einblicke in das Zusammenspiel zwischen Virus und Wirt zu gewinnen. Neben erwarteten Störungen immunbezogener Signalwege entdecken wir die Regulation der HIPPO- und TGF-β-Signalwege. Wir identifizieren die dynamische Phosphorylierung sowohl von Wirt- als auch von Virusproteinen, was darauf hindeutet, dass MAPKs Schlüsselregulatoren der differentiellen Phosphorylierung in MPXV-infizierten Zellen sind. Unter den Virusproteinen finden wir eine dynamische Phosphorylierung von H5, die die Bindung von H5 an dsDNA beeinflusste. Unser umfangreicher Datensatz hebt Signalereignisse und Hotspots hervor, die durch MPXV gestört wurden, und erweitert das aktuelle Wissen über Pockenviren. Wir nutzen integrierte Pfadanalyse und Ansätze zur Vorhersage von Arzneimittel-Zielinteraktionen, um potenzielle Arzneimittelziele zu identifizieren, die das Virenwachstum beeinflussen. Funktionell veranschaulichen wir den Nutzen dieses Ansatzes, indem wir Inhibitoren von MTOR, CHUK/IKBKB und Splicing-Faktor-Kinasen mit potenter antiviraler Wirksamkeit gegen MPXV und VACV identifizieren.
Huang et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.