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Menschlich induzierte globale Veränderungen haben den erheblichen Rückgang der Fischbiodiversität in Flüssen verschärft. Um das Tempo des Rückgangs der Fischvielfalt erfolgreich zu verlangsamen, ist es entscheidend, das Verständnis darüber, wie menschliche Aktivitäten die Prozesse beeinflussen, die die Fischvielfalt formen und aufrechterhalten, zu priorisieren. Traditionelle Fischbefragungsmethoden basieren auf Fangsammlung und morphologischer Identifikation, was oft zeitaufwendig und ineffektiv ist. Daher sind diese Methoden unzureichend für die Durchführung umfassender und detaillierter großflächiger Erhebungen zur Fischökologie. Der schnelle Fortschritt in der Molekularbiologie hat die Technik der Umwelt-DNA (eDNA) in eine äußerst vielversprechende Methode zur Untersuchung der Fischökologie verwandelt. In dieser Arbeit führten wir die erste systematische Studie zur Fischvielfalt und deren Bildungs- und Erhaltungsmechanismus im Xishuangbanna-Abschnitt des Lancang-Flusses unter Verwendung von eDNA-Metabarcoding durch. Das eDNA-Metabarcoding identifizierte insgesamt 159 Arten von Süßwasserfischen aus 13 Ordnungen, 34 Familien und 99 Gattungen. Die Fische der Ordnung Cypriniformes waren überwältigend dominant. Bei unterschiedlichen Intensitäten anthropogener Aktivitäten fanden wir Unterschiede in der Zusammensetzung und Ausbildung der Fischgemeinschaften. Die Analyse der Anpassung des neutralen Gemeinschaftsmodells von Sloan ergab, dass stochastische Prozesse der dominierende Faktor bei der Bildung von Fischgemeinschaften im Xishuangbanna-Abschnitt des Lancang-Flusses waren. Wir haben dieses Ergebnis weiter mit dem phylogenetischen normalisierten Stochastizitätsverhältnis bestätigt. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass mit zunehmender Intensität menschlicher Aktivitäten der Einfluss stochastischer Prozesse auf die Bildung der Fischgemeinschaften abnimmt, während der Einfluss deterministischer Prozesse schließlich stärker wird. Schließlich entdeckten wir, dass die Salinität positiv mit den Veränderungen der Fischgemeinschaften an den anthropogenen Probenahmestellen mit hoher Intensität korreliert war, während alle Umweltfaktoren wenig Einfluss auf die Veränderungen der Fischgemeinschaften an den Probenahmestellen mit niedriger und mittlerer anthropogener Intensität hatten. Unsere Studie bestätigte nicht nur das Potenzial der Anwendung von eDNA-Metabarcoding zur Überwachung der Fischvielfalt in tropischen Flüssen, sondern enthüllte auch, wie Fischgemeinschaften auf menschliche Aktivitäten reagieren. Dieses Wissen wird als solide Grundlage für den Schutz von Fischressourcen in tropischen Flüssen dienen.
Li et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.