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Der plötzliche Herzstillstand (SCA) ist die häufigste Ursache für plötzlichen Tod bei Sportlern während hochklassiger, organisierter Sportveranstaltungen. Patientenbezogene und ereignisbezogene Faktoren bieten die Möglichkeit für schnelle Interventionen und das Potenzial für hohe Überlebensraten. Ziel dieses Konsenses war die Entwicklung einer Best-Practice-Richtlinie für spezialisierte medizinische Teams auf dem Spielfeld, die bei SCA während einer organisierten Sportveranstaltung reagieren. Eine Task-and-Finish-Gruppe des Resuscitation Council UK identifizierte im März und April 2022 eine Interessengruppen von relevanten Experten und Überlebenden eines Herzstillstands. Gemeinsam entwickelten sie eine Best-Practice-Richtlinie unter Verwendung der besten verfügbaren Evidenz. Eine öffentliche Konsultationsphase verfeinerte die Richtlinie weiter, bevor sie im Dezember 2023 finalisiert wurde. Jeder plötzliche Zusammenbruch, ohne rasche Erholung während der sportlichen Aktivität, sollte als SCA betrachtet werden, bis das Gegenteil bewiesen ist. Die medizinischen Teams auf dem Spielfeld sollten befugt sein, den zusammengebrochenen Sportler so schnell wie möglich zu erreichen und essentielle Erstinterventionen vor Ort durchzuführen. Dazu gehört ein vorgeschlagener Mindestumfang von drei Zyklen der kardiopulmonalen Wiederbelebung und Defibrillation bei persistierenden schockierbaren Rhythmen, während andere Aspekte der erweiterten Lebensrettung eingeleitet werden. Die medizinische Reaktion sollte sorgfältig organisiert und geübt werden, einschließlich Plänen zum Transport von Sportlern zu spezialisierten Einrichtungen für definitive medizinische Versorgung. Diese Best-Practice-Richtlinie ergänzt, anstatt bestehende Wiederbelebungsrichtlinien zu ersetzen. Sie bietet einen klaren Ansatz, wie man einen Sportler mit SCA am besten behandelt und wie man die medizinische Reaktion organisiert, damit die Behandlungen effektiv durchgeführt werden und die Ergebnisse optimiert werden.
Smith et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.