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Dengue ist ein globales Gesundheitsproblem, und die Wirt-Virus-Interaktionen, die die Schwere der Erkrankung regulieren, sind weitgehend unbekannt. Schädliche Effekte von Neutrophilen in dieser Krankheit wurden berichtet, aber die genauen Mechanismen und funktionalen Eigenschaften von dengue-aktivierten Neutrophilen sind nicht vollständig charakterisiert. Hier haben wir die Auswirkungen des Denguevirus Serotyp 3 (DV3) auf die Lebensdauer und Funktionen von Neutrophilen gemessen. Wir zeigen, dass DV3 die Überlebenszeit von Neutrophilen verlängert, wobei ein signifikanter Anteil der Zellen 72 Stunden nach der Inkubation überlebt. Diese Effekte auf das Überleben von Neutrophilen waren stärker als die, die durch die Zugabe von GM-CSF und TNF-α allein beobachtet wurden, aber diese Zytokine erhöhten das vom Virus induzierte Überleben. Eine erhöhte Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) wurde nach Inkubation mit DV3-Aktivierung beobachtet und diese ROS-Produktion wurde durch Co-Inkubation mit Priming-Agentien verstärkt. Darüber hinaus löste DV eine erhöhte IL-8-Expression bei der Mehrheit der Neutrophilen aus und ein niedriger Prozentsatz der Zellen wurde aktiviert, um MCP-1 (CCL2) zu exprimieren. Eine geringe Anzahl von Neutrophilen zeigte eine erhöhte Co-Expression der Migratiemarker CCR7 und CXCR4, die ihre Migration zu den Lymphknoten fördern könnten. DV3 regulierte das BCL-XL-Gen nach 3, 12 und 24 Stunden signifikant hoch und das Mcl-1-Gen nach 12 Stunden nach der Behandlung. Wir zeigen auch, dass DV3 die Stabilisierung des Mcl-1-Proteins ähnlich wie GM-CSF induziert. Dieser Bericht beleuchtet neue Mechanismen, durch die Neutrophile zur Pathologie der Dengue-Erkrankung durch verzögerte Apoptose und die Bildung pro-inflammatorischer Moleküle beitragen können, und wirft die Möglichkeit auf, dass dengue-aktivierte Neutrophile eine Rolle bei der Aktivierung von Zellen der adaptiven Immunität spielen könnten.
Kamsom et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.