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Die Waldkiefer (Pinus sylvestris L.) ist eine der wichtigsten kommerziellen Nadelbaumarten, die wertvolles Holz liefert. Aufgrund des Klimawandels hat sie in einigen Regionen ernsthafte Probleme und die Suche nach einem geeigneten Ersatz für ihr Holz stellt derzeit eine Herausforderung dar. In dieser Studie haben wir die Holzqualität von drei verschiedenen nicht-einheimischen Kiefernarten und der Waldkiefer, die am selben Standort wuchsen, verglichen, um identische Wachstumsbedingungen zu gewährleisten. Schwarzföhre (Pinus nigra J. F. Arnold), eine Kiefernart, die in Südeuropa heimisch ist, Lodgepole-Pinie (Pinus contorta Douglas ex Loudon) und Ponderosa-Pinie (Pinus ponderosa Douglas ex C. Lawson), die in Nordamerika heimisch ist, wurden hinsichtlich ausgewählter quantitativer (Produktivität) und qualitativer (physikalische und mechanische) Eigenschaften mit der Waldkiefer verglichen. In allen quantitativen dendrometrischen Parametern wurden signifikante Unterschiede zwischen den Kiefernarten festgestellt, mit Ausnahme des durchschnittlichen Durchmessers in Brusthöhe. Das Bestandsvolumen schwankte von 157 m³ ha−1 für Lodgepole-Pinie bis 356 m³ ha−1 für Waldkiefer. Für qualitative Merkmale wurden Holzdichte, Schwund und Druckfestigkeit verwendet, um Unterschiede zwischen den Arten bei der Auswahl der besten Alternative zu finden. Die höchste Holzqualität hatte die Waldkiefer (458 kg m−3), gefolgt von der Schwarzföhre mit 441 kg m−3. Die Dichte der verbleibenden Kiefernarten war signifikant niedriger. Die Waldkiefer übertraf auch die getesteten Arten in der Druckfestigkeit (44,2 MPa). Die Lodgepole-Pinie erzielte den zweithöchsten Wert (39,3 MPa), war aber statistisch ähnlich zur Schwarzföhre (36,5 MPa). Die getesteten Kiefernarten zeigten ähnliche Werte im Schwund, die statistisch insignifikant waren und von 14,3 % für Lodgepole-Pinie bis 15,1 % für Waldkiefer reichten. Basierend auf Anwendungen und bevorzugten Eigenschaften könnten Schwarzföhre oder Lodgepole-Pinie in einigen Regionen als Ersatz für die Waldkiefer dienen. Umgekehrt erreichte die Ponderosa-Pinie nicht die Holzqualität der Waldkiefer.
Zeidler et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.