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Tetrodotoxin (TTX) ist ein potentes marines Neurotoxin, das für zahlreiche Vergiftungsfälle und einige menschliche Todesfälle verantwortlich ist. Bis heute wurden mehr als 30 TTX-Analoga identifiziert, aber deren individuelle Toxizitäten und Rollen bei Vergiftungen sind weitgehend unbekannt. In dieser Arbeit wurden die Toxizitätsäquivalenzfaktoren (TEFs) von fünf TTX-Analoga bestimmt, indem die Blockade von spannungsgesteuerten Natriumkanälen in Neuro-2a-Zellen mittels automatisierter Patch-Clamp-Technik (APC) bewertet wurde. Alle TTX-Analoga waren weniger toxisch als TTX. Die abgeleiteten Toxizitätsäquivalenzfaktoren wurden auf die Konzentrationen der einzelnen TTX-Analoga angewendet, die in Kugelfischproben gemessen wurden, unter Verwendung von Flüssigchromatographie gekoppelt mit Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS). Ein Vergleich dieser Ergebnisse mit denen aus der APC-Analyse zeigte, dass Toxizitätsäquivalenzfaktoren effektiv verwendet werden können, um LC-MS/MS-analytische Daten in bedeutungsvolle toxikologische Informationen zu übersetzen. Dies ist die erste Studie, die ein APC-Gerät zur toxikologischen Bewertung von TTX-Analoga nutzt und hebt dessen Potenzial als bioanalytisches Werkzeug für das Management der Lebensmittelsicherheit in Meeresfrüchten und den Schutz der menschlichen Gesundheit hervor.
Reverté et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.