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Im Umgang mit den Umwelt- und Sozialdimensionen der Energiewende kann nachhaltiges Wohlbefinden als normatives Ziel betrachtet werden, das durch die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse erreicht werden soll. Dieser Artikel präsentiert einen ansprechenden konzeptionellen Rahmen, der die Reduktion des Konsums durch die Theorie sozialer Praktiken beschreibt, kombiniert mit einem eudaimonischen Ansatz zu Wohlbefinden. Basierend auf Einzelinterviews mit Menschen, die sich in der französischsprachigen Schweiz als ‚lebende Degrowth‘ deklarieren, diskutiert der Artikel alltägliche Praktiken der Konsumreduktion, die zur Verwirklichung grundlegender Bedürfnisse beitragen. Der Artikel schlägt eine Operationalisierung von Max-Neefs Ansatz zur Bedürfnissatisfaktion vor und zeigt, dass ein Schwerpunkt auf nachhaltigen Praktiken gelegt werden kann, die synergistische Befriediger darstellen. Um sozialen Wandel hin zur Suffizienz zu unterstützen, wird diskutiert, dass synergistische Befriediger kollektiv geplant werden müssen. Synergistische kollektive Veränderungen werden in Bezug auf synergistische Konfigurationen von Praktiken zur Konsumreduktion und Bedürfnissatisfaktion – oder Suffizienz – diskutiert.
Orlane Moynat (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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