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Die Entwicklung sicherer Pflanzenschutzprodukte ist ein komplexer Prozess, der traditionell auf umfangreiche Tierversuche zur Gefahrenidentifizierung angewiesen ist. Methoden, die Toxizität in frühen Phasen von Agrochemikalien-Entwicklungsprogrammen erfassen, ermöglichen eine effizientere und nachhaltigere Produktentwicklung. Hier untersuchten wir, ob das Zebrafischmodell genutzt werden kann, um für Säugetiere relevante Toxizität zu identifizieren. Wir verwendeten transgene Zebrafische, um die Entwicklungstoxizität nach Exposition gegenüber bekannten säugetierischen Teratogenen zu bewerten und erfassten larvale morphologische Fehlbildungen, einschließlich Knochen- und Gefäßstörungen. Außerdem wandten wir Toxikogenomik an, um gemeinsame Biomarkersignaturen der Exposition gegenüber Teratogenen zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Test auf larvale Fehlbildungen mit 82,35% Genauigkeit, 87,50% Spezifität und 77,78% Sensitivität Teratogenität vorhersagte. Ähnliche und leicht niedrigere Genauigkeiten wurden mit den Gefäß- und Knochenassays erreicht. Eine Reihe von 20 Biomarkern wurde identifiziert, die Teratogene effizient von Nicht-Teratogenen trennten. Zusammenfassend sind Zebrafische wertvolle, robuste und kosteneffektive Modelle für die Toxizitätstestung in den frühen Phasen der Produktentwicklung.
Bianchi et al. (Do,) untersuchten diese Frage.