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ZielDer Zweck der aktuellen Studie war es, das Alter zu identifizieren, in dem der Unterschied in der sexuellen Orientierung bei psychischen Gesundheitsdiagnosen erstmals festgestellt werden kann, sowie Unterschiede in den Untergruppen Geschlecht und sexuelle Identität in solchen Behandlungen in einer bevölkerungsbasierten Stichprobe. MethodeAn der Wahrscheinlichkeit basierenden Schwedischen nationalen Gesundheitsumfrage 2018 nahmen Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren (n=10.365) teil. Diese Stichprobe wurde mit ärztlich bewerteten Daten zur Behandlungsgeschichte der psychischen Gesundheitsversorgung verknüpft, die begannen, als alle Personen in der Stichprobe 8 Jahre alt waren, unter Verwendung nationaler Gesundheitsregister. ErgebnissePersonen, die in der Jugend und frühen Erwachsenenalter eine sexuelle Minderheitensidentität angeben, hatten mehr als dreimal so häufig eine Behandlung wegen einer internen Störungsdiagnose (z. B. Depression, Angst) erhalten und mehr als doppelt so häufig eine Behandlung wegen einer neurodevelopmentalen Störungsdiagnose in der Kindheit erhalten als Personen, die eine heterosexuelle Identität angaben. Personen aus sexuellen Minderheiten insgesamt, und insbesondere Frauen, hatten im Vergleich zu Heterosexuellen eine höhere Wahrscheinlichkeit, in jungen Jahren wegen einer internen Störungsdiagnose behandelt worden zu sein, wobei diese Differenz ab dem Alter von 13 Jahren begann. Die Diskrepanz in der sexuellen Orientierung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit einer Behandlung wegen einer neurodevelopmentalen Störungsdiagnose war besonders erhöht bei bi-/pansexuellen Frauen, wobei diese Differenz in der frühen/mittleren Jugend begann. SchlussfolgerungenDiese erste bevölkerungsbasierte Studie, die mit ärztlich bewerteten psychischen Diagnosen während der Kindheit und Jugend verbunden ist, identifiziert das Alter, in dem Unterschiede in der sexuellen Orientierung bei der Behandlung häufiger psychischer Störungen aufkommen. Das frühe Auftreten dieser Diskrepanz deutet auf einen potenziellen Nutzen von Interventionen hin, die soziale Zugehörigkeit für alle Jugendlichen fördern.
Bränström et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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