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Obwohl RFID (Radiofrequenzidentifikation) Tags keine direkte Sichtlinie erfordern, wird ihre Betriebsreichweite oft als begrenzt charakterisiert. Tatsächlich muss im Falle von passiven RFID-Tags das abfragende Signal vom Sender den Funktransponder des Tags erreichen und ein nahezu omnidirektionales zurückgestreutes Signal auslösen, das vom Empfänger erfasst wird. Dieser bidirektionale Kanal (vom Tx zum Tag und zurück zum Rx) weist eine erhöhte Dämpfung auf, nicht nur aufgrund der verdoppelten Entfernung (falls Tx und Rx zusammengefasst sind), sondern auch aufgrund des unkontrollierten (d.h. unfokussierten) Backscatterns. In der vorliegenden Arbeit schlagen wir einen Ansatz vor, um die zurückgestreute Strahlung zu kontrollieren und den erzeugten Strahl in Richtung des Lesegeräts (des Tx-Rx-Geräts) zu fokussieren. Tatsächlich kann das Konzept der retrodirektiven Arrays genutzt werden, um die Richtung des Abgangs des Backscatter-Links sofort zu kontrollieren, die gestreute Leistung in Richtung des Lesers zu maximieren und so die Betriebsreichweite des Tags zu erhöhen. Dies bedeutet natürlich, dass der Tag mit mindestens zwei Elemente abstrahlenden Geräten ausgestattet sein sollte. Daher werden in der vorliegenden Arbeit retrodirektive RFID-Array-Tags vorgestellt, um die Betriebsreichweite mit minimalen Kosten und Komplexitätsstufen zu erhöhen, da 90°-Hybride verwendet werden, um ein angemessenes Backscattering zu erreichen. Um das vorgeschlagene passive Tag-Array zu bewerten, werden Leistungsaspekte angesprochen. Insbesondere untersuchen wir die Bitfehlerquote in Bezug auf das Signal-Rausch-Verhältnis für den retrodirektiven Tag, die eine Antenne, das Breitseite-Array und das räumliche Diversitäts-Array. Die Ergebnisse beweisen, dass das vorgeschlagene Tag eine signifikante Erhöhung der Betriebsreichweite ermöglicht.
Theodorοs N. Kaifas (Thu,) untersuchte diese Frage.
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