Key points are not available for this paper at this time.
Die Studie der Autorschaft steht vor einer Wildnis bestehender Formen, die lebendig und offen für Interpretationen sind. Die erste davon—anonym—führt uns in das weite Archiv von Texten, die die Autorfunktion nicht aufweisen. Es umfasst die Vielzahl faceless, ununterzeichneter Texte und solche, die von maskierten Autoren unterzeichnet sind, deren Funktion es gerade ist, die autorielle Identität aus der Betrachtung zu entfernen. Die zweite—kollektiv—enthält Texte, die in Zusammenarbeit über Zeit und Raum hinweg produziert wurden. Mehr als eine Person umfasst der Autor in diesem Sinne ein System, das soziale und technologische Komponenten verkörpert. Gegen dieses Archiv erscheint die Präsenz eines einzigen namentlich genannten Autors eher als Anomalie denn als Standard, den er oft in der Literaturgeschichte vortäuscht.
Dennis Tenen (Do,) hat diese Frage untersucht.