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Eine genaue Analyse von T.S. Eliots hochmodernem Gedicht The Waste Land (1922) spiegelt den Einfluss der alten indischen Philosophie und mythischen Strukturen auf den Verstand wider, der das Meisterwerk geschaffen hat. Im Gedicht finden sich Verweise auf die Veden, die Upanishaden, die Bhagavad Gita, Patanjalis Yoga-Sutras, frühe buddhistische Texte und Episoden aus dem Mahabharata. Dies sollte keinen Leser von Eliot überraschen, der sich seines tiefen Interesses an asiatischen Philosophien – insbesondere chinesischen, japanischen und indischen – während seiner Studien an der Harvard University bewusst ist, sowie dem Einfluss, den Lehrer wie Irving Babbit, Charles Lanman, James Woods – die jeweils Experten auf einem der Zweige der indischen Philosophie waren – auf ihn hatten. Die Struktur des Gewebes von The Waste Land ist als eine Amalgamation indischer und westlicher Kultur konzipiert. Prof. G. Nageswara Rao stellt in seinem berühmten Artikel „Die Upanishade in The Waste Land“ fest, dass zwei der fünf Abschnittsüberschriften des Gedichts aus indischen Quellen entnommen sind. Dieses Papier ist im Wesentlichen eine Studie in Kompoetik, d.h. vergleichende, zusammengesetzte Poesie, die Raum für Alternativen kritische / theoretische Ansätze schafft, um neben den durch den Kanon Etablierten zu koexistieren. Auf der Suche nach diesem Ziel versucht das Papier zu untersuchen (i) wie eine alternative archetypische Quelle des Gedichts in der indischen Mythologie gefunden werden kann. (ii) Was hat Eliot aus der vedischen/ upanishadischen Philosophie und Patanjalis Yoga-Sutras zu entlehnen, während er seine Vision der westlichen Zivilisation im Gedicht darstellt, und (iii) wie relevant sind diese Entlehnungen ein Jahrhundert später.
Parth Joshi (Do,) hat diese Frage untersucht.