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Hintergrund: Lupusnephritis (LN) ist eine Entzündung der Nieren, die mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) in Zusammenhang steht. Ziel dieser Studie war es, die Unterschiede in den klinischen und laborchemischen Eigenschaften zwischen LN- und Nicht-LN-SLE-Patienten zu bewerten. Methoden: Wir führten eine retrospektive Analyse von medizinischen Unterlagen durch, die von SLE-Patienten gesammelt wurden, die zwischen 2012 und 2022 im Universitätsklinikum in Krakau, Polen, behandelt wurden. Alle Patienten erfüllten die EULAR/ACR-Kriterien für SLE von 2019. Ergebnisse: Von 921 SLE-Patienten wurde bei 331 (35,94 %) eine LN dokumentiert. LN-Patienten waren bei der SLE-Diagnose jünger (29 vs. 37 Jahre; p < 0,001) und hatten höhere Proteinurie (≥ 3,5 g/Tag) sowie pathologische Urincasts im Urinsediment. Schlussfolgerungen: LN-Patienten unterscheiden sich von Nicht-LN-Patienten hinsichtlich des Alters bei der SLE-Diagnose, der Behandlungsmodalitäten und des Autoantikörperprofils und haben häufigere, schwerwiegendere Manifestationen von SLE. Dennoch benötigen wir weitere prospektive Studien, um die Diversität der LN und deren Progression bei SLE-Patienten zu verstehen.
Kosałka-Węgiel et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.