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Der Controlling Nutritional Status (CONUT) Score ist ein neuartiger Ernährungsindex, der den Serum-Albuminspiegel, die Anzahl der peripheren Blutlymphozyten und den Gesamtcholesterinspiegel integriert. Diese retrospektive Studie untersucht seine prognostische Bedeutung bei Patienten, die sich einer zytoreduktiven Chirurgie in Kombination mit hyperthermischer intraperitonealer Chemotherapie (CRS-HIPEC) unterzogen. Wir schlossen 436 Patienten ein, die sich CRS-HIPEC unterzogen, die in Gruppen mit niedrigem (0–3) und hohem (4–12) CONUT-Score kategorisiert wurden, und führten eine logistische Regressionsanalyse durch, um die Ein-Jahres-Mortalität und postoperative Morbidität vorherzusagen. Unsere Ergebnisse zeigten, dass hohe CONUT-Scores mit einer erhöhten Ein-Jahres-Mortalität (47,1 % vs. 20,3 %, p < 0,001) und Morbidität (39,2 % vs. 18,2 %, p < 0,001) im Vergleich zu niedrigen CONUT-Scores korrelieren. Eine multivariable Regressionsanalyse bestätigte hohe CONUT-Scores als unabhängige Prädiktoren für die Ein-Jahres-Mortalität (Odds Ratio: 2,253, 95 % CI: 1,014–5,005, p = 0,046) und postoperative Morbidität (Odds Ratio: 2,201, 95 % CI: 1,066–4,547, p = 0,033). Diese Ergebnisse unterstreichen die Wirksamkeit des CONUT-Scores als unabhängigen Marker zur Bewertung von Risiken, die mit CRS-HIPEC verbunden sind, und betonen sein Potenzial zur Verbesserung der Risiko-Stratifizierung.
Bae et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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