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In diesem Artikel fordern wir die Vereinten Nationen (UN) auf, einen Weg aus unserer Notlage von mehreren Umwelt- und Sozialkrisen zu finden. Zusammen mit anderen Analysten identifizieren wir den ‚Overshoot‘ – den Zustand, in dem die Menschheit die Fähigkeit der Erde, ihre natürlichen Systeme zu regenerieren und unseren Abfall zu absorbieren, erheblich übertroffen hat – als Hauptursache für die existenziellen Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen. Dieser gefährliche Zustand verlangt, dass wir unser Verhältnis zur Erde überdenken und das menschliche Unternehmen innerhalb politischer Rahmenbedingungen von Gerechtigkeit und Rechten verkleinern. Wir argumentieren, dass die UN, als sie ihre Mission für internationale Einheit und Wohlstand formulierte, dies innerhalb eines ‚Wachstums‘-Paradigmas tat, das die Erde und ihre nichtmenschlichen Bewohner lediglich als Ressourcen betrachtet, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Die Kairoer Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung von 1994 verstärkte diese Agenda, indem sie sich scharf von der früheren Betonung der Bevölkerungsproblematik und deren Verbindung zum Umweltschutz abwandte. Heute ist es offensichtlich, dass die grundlegenden Ziele der UN von Frieden, Menschenrechten und Nachhaltigkeit in einem wachstumsgetriebenen Rahmen von menschlichem Exzeptionalismus und Naturbeherrschung ins Stocken geraten. Um Kurs zu korrigieren und unseren fortgeschrittenen Zustand des ökologischen Overshoot umzukehren, fordern wir die UN auf, in der Reduzierung der großangelegten Variablen des menschlichen Unternehmens – Bevölkerung, Wirtschaft, Technosphäre – eine Führungsrolle zu übernehmen und sich gegen die Kooptierung durch politische, ideologische und Sonderinteressen zu wehren, die dieses Mandat entgleisen würden.
Bajaj et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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