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Zusammenfassung Trotz eines umfangreichen Forschungsbestandes zum Thema Job Crafting bleibt unser Verständnis darüber, wie Bottom-up-Job-Crafting-Verhalten mit Top-down-Job-Design interagiert, um die Effektivität von Mitarbeitern zu beeinflussen, begrenzt. Anhand der Ressourcenschutztheorie entwickelten und testeten wir ein theoretisches Rahmenmodell, um die Auswirkungen von täglichen promotions- versus präventionsorientierten relationalen Job-Crafting-Aktivitäten auf die Energie von Mitarbeitern und deren anschließende Arbeitsleistung im Kontext des relationalen Job Designs (d.h. Aufgabenabhängigkeit) zu untersuchen. Um unsere Theorie zu testen, führten wir zwei Erfahrungssampling-Studien über 10 Arbeitstage mit Vollzeitmitarbeitern verschiedener Organisationen durch (Studie 1: N Tag-Ebene = 845, N Personen-Ebene = 126; Studie 2: N Tag-Ebene = 793, N Personen-Ebene = 108). Multilevel-Pfadmodellierung zeigte, dass promotionsorientiertes relationales Job Crafting positiv mit der anschließenden Arbeitsleistung assoziiert war, indem es die Energieniveaus erhöhte (Studie 2), insbesondere wenn die Aufgabenabhängigkeit niedrig war (Studie 1). Im Gegensatz dazu war präventionsorientiertes relationales Job Crafting in kontexten mit niedriger Aufgabenabhängigkeit energieraubend (Studie 2), erhöhte jedoch die Energie der Mitarbeiter in Kontexten mit hoher Aufgabenabhängigkeit (Studie 1). Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass unterschiedliche Formen von täglichen relationalen Job-Crafting-Verhalten für die Energie und Leistung von Mitarbeitern relevant sind, ihre Effektivität jedoch vom Kontext des relationalen Job Designs abhängig sein kann.
Doden et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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