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Dieser Artikel trägt zu einer Rekonzeptualisierung der Beziehung zwischen Siam und Skandinavien an der Wende zum 20. Jahrhundert bei. Zu dieser Zeit zeigte sich die Beziehung durch die Anwesenheit einer großen Gruppe skandinavischer, hauptsächlich dänischer, Unternehmer und Fachleute in Siam sowie durch wiederholte Besuche zwischen den königlichen Häusern in Siam und den skandinavischen Ländern. Die Tropen von Freundschaft und Modernisierung dominieren die hauptsächliche Darstellung dieser Beziehung. In Übereinstimmung mit dieser Darstellung wurden die Skandinavier nicht als koloniale Bedrohung für die siamesischen Herrscher wahrgenommen, sondern als Mitproduzenten eines modernen und unabhängigen Siam. Diese Erzählung, die sowohl von den Skandinaviern als auch von den Siamesen erschaffen wurde, reproduziert eine dominierende royalistische Erzählung in der thailändischen Geschichtsschreibung, die die absolute Monarchie als eine desinteressierte Elite präsentiert, die eine Reihe von Reformen einführte, um Siam zu modernisieren und das Land gegen ausländische Übergriffe zu sichern. Mit Bezug auf eine revisionistische Tradition in der thailändischen Geschichtsschreibung argumentieren wir, dass die skandinavisch-siamesischen Beziehungen an der Wende zum 20. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Projekt des internen Kolonialismus der siamesischen königlichen Elite hervorgehoben werden müssen.
Ivarsson et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.