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Abstract Das Bewusstsein, ein Grundpfeiler der menschlichen Kognition, wird als Ergebnis komplexer neuronaler Interaktionen angesehen. Traditionelle Ansichten konzentrierten sich auf lokalisierte fronto-parietale Netzwerke oder breitere inter-regionale Dynamiken. In unserer Studie nutzen wir fortschrittliche fMRI-Techniken, einschließlich des neuartigen Functionnectome-Rahmenwerks, um die komplexe Beziehung zwischen Hirnschaltungen und funktionaler Aktivität, die das visuelle Bewusstsein prägt, zu entschlüsseln. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des oberen longitudinale Faszikulus innerhalb der fronto-parietalen Fasern, der die bewusste Wahrnehmung mit räumlicher Neglekt verbindet. Darüber hinaus zeigen unsere Daten den entscheidenden Beitrag der temporo-parietalen Fasern und des Spleniums des Corpus callosum bei der Verbindung visueller Informationen mit bewusster Repräsentation und deren Verbalisierung. Zentral für diese Netzwerke ist der Thalamus, der als Dirigent fungiert, um diese interaktiven Prozesse zu synchronisieren. Im Gegensatz zu traditionellen fMRI-Analysen betont unser Ansatz mit Functionnectome die wichtige Erklärkraft interaktiver Mechanismen gegenüber lokalisierten Aktivierungen für das visuelle Bewusstsein. Diese Forschung ebnet den Weg für ein umfassendes Verständnis des Bewusstseins und hebt das komplexe Netzwerk neuronaler Verbindungen hervor, das zu Bewusstsein führt.
Martín-Signes et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.