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Der elterliche Stress nahm während der COVID-19-Pandemie zu. Familien mit Kindern mit einer intellektuellen oder Entwicklungsstörung (IDD) und umfangreichem Unterstützungsbedarf – wie komplexen Kommunikationsbedürfnissen – standen vor zusätzlichen Herausforderungen, einschließlich Verlust von Dienstleistungen und Schwierigkeiten beim Zugang zu virtuellem Lernen. Ziel dieser Studie war es, die Erfahrungen von Eltern (N = 37) mit Kindern mit IDD und komplexen Kommunikationsbedürfnissen im Zusammenhang mit elterlichem Stress und familiärer Resilienz zu verstehen. Qualitative Interview- und quantitativ erhobene Umfragedaten wurden innerhalb eines konvergenten parallelisierten Mixed-Methods-Designs gesammelt, wobei die Interviews dreimal im Schuljahr 2020–2021 stattfanden. Die beiden Datensätze wurden separat analysiert und dann durch gegenseitige Austauschprozesse und eine gemeinsame Darstellung integriert. Die Ergebnisse zeigten, dass Familien Resilienz durch familiäre Anpassung und Kohäsion zeigten – indem sie Rhythmen und Routinen schufen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl förderten – und indem sie im Plädoyer und der Stärkung im Zusammenhang mit dem Lernen ihres Kindes wuchsen. Viele Eltern machten sich jedoch Sorgen, nicht genug für ihr Kind tun zu können. Soziale Unterstützung sagte einen geringeren elterlichen Stress und eine stärkere familiäre Resilienz voraus; dennoch variierte die wahrgenommene soziale Unterstützung stark zwischen den Familien – insbesondere die Unterstützung von Lehrern und Dienstleistern. Diese Studie liefert wichtige Einblicke in die Erfahrungen von Familien während einer einzigartigen Zeit mit der COVID-19-Pandemie und weist auf wichtige Möglichkeiten hin, die familiäre Resilienz langfristig in einer postpandemischen Zukunft zu stärken.
Biggs et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.