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Diese Studie untersucht die ontologischen Annahmen der Kartierung als aktive Prozesse, anstatt als passive Darstellungen, und diskutiert die Notwendigkeit pragmatischer Leitlinien bei der Kartenerstellung, da Karten nur durch die Köpfe und Körper ihrer Nutzer Bedeutung erlangen. Der Artikel präsentiert historische Beispiele der italienischen kolonialen topografischen Kartierung der südlichen libyschen Wüste in den 1930er Jahren. Er betont die miteinander verbundenen Geschichten geografischer Erkundungen, sozialer und kultureller Kontexte sowie technischer Praktiken. Der Artikel argumentiert, dass die ‚leeren Räume‘ auf Karten absichtliche Entscheidungen von Kartografen widerspiegeln und nicht unzureichende Daten. Die performative Natur und die vielfältigen soziokulturellen Bedingungen von Karten müssen berücksichtigt werden, um ihre Bedeutung und Nutzung zu verstehen.
Zsolt Győző Török (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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