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Die Geschichte der chemischen Industrie war von mehreren Unfällen geprägt, die zu schwerem Verlust von Menschenleben, Umweltschäden und finanziellen Einbußen führten. Die Gesellschaft und die Regierung begannen, von den Industrien zu verlangen, dass sie in Technologien investieren, die neue Tragödien verhindern würden. Es wurde jedoch schnell klar, dass Unfälle nicht nur mit der verwendeten Technologie, sondern auch mit menschlichem Versagen verbunden waren. Das Verständnis menschlichen Verhaltens begann an Wert zu gewinnen. Obwohl die Industrien sicherer wurden, traten Unfälle weiter auf, nun aufgrund von Managementfehlern. Die Schaffung eines Managementsystems wurde notwendig. Heute sind Sicherheitsmanagementsysteme in so unterschiedlichen Sektoren wie der chemischen Industrie, dem Bergbau und der zivilen Luftfahrt vorhanden, mit effektiven Verbesserungen in der Sicherheit. Ähnliche Vorteile könnten auch in Gesundheitseinheiten erzielt werden. Ein Managementsystem, wie es in der chemischen Industrie verwendet wird, kann in vier Bereiche unterteilt werden: „Engagement für Sicherheit“, „Identifikation von Gefahren und Risiken“, „Risikomanagement“ und „Lernen aus Erfahrungen“. Der erste Bereich zielt darauf ab, Engagement und eine Sicherheitskultur zu fördern sowie die Einhaltung der relevanten Gesetze und Standards sicherzustellen. Das Managementsystem ergänzt lediglich den nationalen Rechts- und Regulierungsrahmen. Die Identifikation von Unfallszenarien, Gefahren und bestehenden Risiken steht im Mittelpunkt des zweiten Bereichs. Der dritte Bereich beschäftigt sich mit der Operationalisierung des Managementsystems im Tagesgeschäft der Organisation, sei es durch Verfahren, Vertragsmanagement, Änderungsmanagement usw. Schließlich misst der letzte Bereich die Entwicklung der Sicherheit und fördert die Untersuchung von Vorfällen und Unfällen. Managementsysteme sind Werkzeuge, die an die Bedürfnisse jedes Sektors angepasst werden können. Bei richtiger Implementierung erzeugen sie signifikante organisatorische Vorteile und reduzieren das operationale Risiko.
Carlos André Vaz (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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