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Zweck der Studie ist es, die Rolle der musikalischen Ekphrasis in den frühen Erzählungen von A. I. Kuprin (Werke von 1889-1896) zu untersuchen. Die wissenschaftliche Neuheit der Arbeit liegt darin, dass erstmals eine detaillierte последовательная Analyse der Präzedenzfälle musikalischer Zitation und Verweise auf musikalische Quellen gegeben wird, deren Rolle in der narrativen Struktur analysiert wird. Die Identifikation und Analyse von Fällen der verbalen Darstellung musikalischer Werke in Kuprins Texten gibt Aufschluss über die Suche und die Entwicklung des einzigartigen künstlerischen Stils des Schriftstellers. Die Bedeutung dieser Forschung steht allgemein im Zusammenhang mit dem wenig erforschten Phänomen der Spielpoetik von Kuprins früher Prosa, insbesondere den frühesten Erzählungen, die lange Zeit als wissenschaftlich unreif galten und daher keine ernsthafte literarische Aufmerksamkeit verdienten. Als Ergebnis der Studie wurde gezeigt, dass die Innovation des jungen Kuprin in einem kühnen experimentellen Versuch bestand, Fiktion mit verwandten Kunstformen zu kombinieren, zum Beispiel mit musikalischer Oper, Romanze, um Präzedenzfälle für "musikalische Zitation" als komplexe Genre-Symbiose zu schaffen. Ein solcher Synkretismus wird durch den Wunsch des jungen Schriftstellers erklärt, seinen "Corporate"-Stil zu entwickeln, indem er centonische Texte schafft, in denen musikalische Anspielungen und Zitationen die Rolle einer komplexen Sprache der Allegorie übernehmen und neue semantische Verbindungen bilden. Die musikalische Ekphrasis in den analysierten Werken dient als Werkzeug zur Kodierung von Bedeutungen, setzt die Achsenpunkte der Handlung, programmiert das Schicksal der Charaktere und motiviert ihr Verhalten.
Natalia Alexandrovna Darenskaya (Thu,) hat diese Frage untersucht.