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Hintergrund: Während der Schwangerschaft können Frauen psychische Veränderungen erleben, insbesondere Angst und Depression, die einen wichtigen Übergangszeitraum in ihrem Leben markieren. Soziale Unterstützung scheint ein entscheidender lindernder Faktor für diese Störungen zu sein. Ziel dieser Studie ist es, das Ausmaß psychologischer Störungen und ihrer lindernden Faktoren zu bewerten, indem Korrelationen zwischen dem psychischen Zustand und verschiedenen soziodemografischen sowie klinischen Merkmalen im dritten Trimenon der Schwangerschaft untersucht werden. Methoden: Eine Querschnittsstudie mit 160 schwangeren Frauen im letzten Trimenon wurde in Marokko durchgeführt, insbesondere im Ibn Sina Universitätskrankenhaus und in zwei Gesundheitszentren. Ein vorstrukturiertes Fragebogen, der soziodemografische und klinische Variablen sowie international anerkannte Skalen wie die Multidimensionale Skala der wahrgenommenen sozialen Unterstützung (MSPSS), die Perceived Stress Scale (PSS), den Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI), die Epworth Sleepiness Scale (ESS), die Bergen Insomnia Scale (BIS) und die Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) umfasste, wurde verwendet. Ergebnisse: Die Prävalenz von Depression und Angst betrug 18,75 % bzw. 12,5 %. Es wurde eine Korrelation zwischen diesen beiden psychischen Störungen und dem Bildungsniveau, der Planung der Schwangerschaft, dem monatlichen Einkommen und der Bereitstellung von Gesundheits deckung festgestellt (p-Wert < 0,05). Die Hauptdeterminanten der Angst waren Stress (p-Wert = 0,047) und soziale Unterstützung (p-Wert < 0,001), während Depressionen auf soziale Unterstützung (p-Wert < 0,001) und Schlafqualität (p-Wert = 0,015) beschränkt waren. Fazit: Es ist entscheidend, Maßnahmen gegen diese Störungen und ihre prädiktiven Faktoren zu ergreifen, indem Bewusstsein geschaffen und ein Diagnose- und Pflegeprotokoll mit Gesundheitsfachkräften umgesetzt wird, um belastete Frauen zu unterstützen und zu orientieren.
Guerroumi et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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