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Zusammenfassung Ob wir es wollen oder nicht, unsere Smartphones/Tablets speichern eine äußerst umfangreiche Menge an Informationen über uns, unsere täglichen Aktivitäten, Geheimnisse, Vorlieben und Pläne. Um über berufliche oder rein private Angelegenheiten zu sprechen, nutzen wir Kommunikationsmittel. Für diese Daten bietet uns die moderne Technologie ein Gefühl der Sicherheit. Wir fühlen uns durch Verschlüsselung auf Basis alphanumerischer Codes beruhigt. Aber sich an zu komplexe Passwörter zu erinnern, ist unpraktisch. Deshalb verwenden wir oft biometrische Sicherheit - Fingerabdruckleser oder Gesichtserkennung. Nicht nur zum Entsperren des Geräts, sondern auch für die effektive Nutzung vieler Anwendungen (z. B. mobiles Banking). Aber Beweismaterial für ein Verbrechen könnte eine Datei, ein Dokument, ein Foto oder ein Gespräch sein, das nur auf unserem Gerät gespeichert ist. Unser Verbrechen. Wenn die Strafverfolgungsbehörden verlangen, dass wir das Gerät entsperren, was sollten wir tun? Blickt man auf moderne rechtliche Lösungen in diesem Bereich, so ist der internationale Standard, sich nicht selbst zu belasten, klar - wir können nicht gezwungen werden, Informationen offenzulegen, die nur im Gedächtnis gespeichert sind (z. B. Passwort). Wenn es jedoch darum geht, ob wir unser Daumen auf einen Leser legen oder in eine Face ID-Kamera schauen müssen, bleibt das Gesetz stumm oder ist extrem inkonsistent. Paradoxerweise scheint die Technologie, die unsere Daten sicherer macht, den gegenteiligen Effekt zu haben und unsere grundlegenden Rechte als potenzielle Verdächtige zu mindern. Die besorgniserregendsten Aspekte in diesem Bereich werden in diesem Artikel behandelt. Wo stehen wir? Was kommt als Nächstes für unsere Rechte auf ein faires Verfahren?
Witold Zontek (Wed,) hat diese Frage untersucht.