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Ziel: Die Assoziation zwischen Essenszeit und Risiko für Typ-2-Diabetes bei U.S. Hispanic/Latino-Erwachsenen zu bewerten. Forschungsdesign und Methoden: Die Hispanic Community Health Study/Study of Latinos (HCHS/SOL) ist eine multizentrische, gemeinschaftsbasierte, prospektive Kohortenstudie. Diese Studie umfasste 8.868 HCHS/SOL-Erwachsene ohne Diabetes zu Beginn (2008-2011) und die Teilnahme an der Untersuchung 2 (2014-2017). Die Energieaufnahme und die glykämische Last (GL) zu jeder Essenszeit wurden zu Beginn mittels zwei 24-Stunden-Ernährungsrückrufen erfasst. Neu auftretender Diabetes wurde durch jährliche Nachverfolgungsanrufe oder bei Untersuchung 2 identifiziert. Hazard Ratios (HRs) für neu aufgetretenen Diabetes wurden unter Verwendung von Cox-Modellen geschätzt, wobei das komplexe Umfragedesign berücksichtigt wurde. Ergebnisse: Die Studienpopulation (50,9 % weiblich) hatte ein durchschnittliches Alter von 39,0 (95 % CI, 38,4-39,5) Jahren zu Beginn. Über einen medianen (Bereich) Nachbeobachtungszeitraum von 5,8 (0,8-9,6) Jahren wurden 1.262 Fälle von neu aufgetretenem Diabetes dokumentiert. Eine höhere Energieaufnahme und GL am späten Morgen (9:00-11:59 Uhr) waren mit einem niedrigeren Diabetesrisiko assoziiert, während eine höhere Energieaufnahme und GL zu anderen Essenszeiten nicht der Fall waren. Nach Berücksichtigung der Menge und Qualität der Ernährung, soziodemografischer Merkmale, Lebensstilfaktoren und chronischer Erkrankungen lagen die HRs bei 0,94 (95 % CI, 0,91-0,97) pro 100-kcal-Energieaufnahmeincrement und 0,93 (0,89-0,97) pro 10-Einheit-GL-Increment am späten Morgen. Der Austausch von Energieaufnahme oder GL aus dem frühen Morgen (6:00-8:59 Uhr), Nachmittag (12:00-17:59 Uhr) oder Abend (18:00-23:59 Uhr) mit entsprechenden Werten am späten Morgen war mit vergleichbar niedrigem Diabetesrisiko assoziiert. Schlussfolgerungen: Diese Studie identifizierte den späten Morgen als günstige Essenszeit bei Hispanic/Latino-Erwachsenen und bietet eine neuartige Perspektive zur Prävention von Typ-2-Diabetes, die einer Bestätigung bedarf.
Dai et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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