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Der Vergleich ist ein inherenter Prozess in der Folkloristik. Die Einbeziehung der Paremiologie in die Folklorstudien und das Konzept des Sprichworts als ein Folkloregenre ermöglichen ebenfalls den Vergleich von Sprichwörtern, die für eine Studie dieser Art am geeignetsten sind. Allerdings muss definiert werden, woraus der Vergleich besteht und wie er sich von anderen Ansätzen wie Kontrast und Typologie unterscheidet. In diesem Papier werden wir versuchen, dieses Konzept zu beleuchten und zu sehen, wie es mit Variation, einem Schlüsselmerkmal der Folklore, in Beziehung steht, unter Verwendung von Beispielen aus dem sprichwörtlichen Diskurs der Balkanvölker. Die in dieser Studie verwendete Methodik dreht sich um die Festlegung spezifischer Kriterien zur Bestimmung der Vergleichbarkeit unter Sprichwörtern, während die erwähnten Beispiele sowohl die etische als auch die emische Sichtweise bezüglich der Interpretation des sprichwörtlichen Materials berücksichtigen. Die ausgewählten Beispiele veranschaulichen Sprichwörter, die entweder direkt vergleichbar sind oder von den Leuten selbst als äquivalent wahrgenommen werden, was sich in ihrer Integration in den täglichen Diskurs zeigt.
Georgios Tserpes (Sun,) hat diese Frage untersucht.