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Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle beim Übergang zu CO2-freien Energiesystemen, jedoch bestehen Herausforderungen bezüglich Kosten und Beschaffung bei der Versorgung Europas mit erneuerbarem Wasserstoff. Unser Paper schlägt einen simulationsbasierten Ansatz vor, um kostenoptimale Kombinationen von Elektrolyseurleistung und erneuerbarer Spitzenleistung für die autonome Wasserstoffproduktion zu bestimmen, wobei Standort- und Energiequellenabhängigkeiten berücksichtigt werden. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehört die einfache Schätzung der Levelized Costs of Hydrogen (LCOH) und die optimale Anlagengröße basierend auf dem regionalen Energieertrag und der Quelle. Regionale Investitionsrisiken beeinflussen die LCOH um 7,9 % pro 1 % Veränderung der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten. In Mittel- und Osteuropa (Österreich) liegen die Wasserstoffproduktionskosten zwischen 7,4 €/kg und 8,6 €/kg, während Regionen wie Chile mit günstigeren Kosten von 5,1 €/kg bis 6,8 €/kg aufwarten. Trotz der günstigen Energieerträge in Regionen wie Chile oder den VAE kann inländisch produzierter Wasserstoff wettbewerbsfähig sein, wenn standortspezifische Risiken und Transportkosten berücksichtigt werden. Dies unterstreicht die entscheidende Rolle der inländischen Wasserstoffproduktion und des kosteneffizienten Wasserstofftransports für die zukünftige Wasserstoffversorgung Europas.
Radner et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.