Key points are not available for this paper at this time.
Die ordnungsgemäße Verteilung von Lipiden innerhalb der Organellenmembranen erfordert einen schnellen interorganellen Lipidtransport, von dem ein großer Teil an Membran-Kontaktstellen erfolgt und durch Lipidtransferproteine (LTPs) vermittelt wird. Unser aktuelles Verständnis des LTP-Mechanismus und der Funktion basiert größtenteils auf strukturellen Studien und in vitro Rekonstitution. Vorhandene zelluläre Assays für die LTP-Funktion verwenden indirekte Auslesungen, und es bleibt eine offene Frage, ob die Substratspezifität und Transportkinetik, die in vitro festgestellt wurden, in zellulären Umgebungen ähnlich sind. Hier nutzen wir bioorthogonale Chemie, um Werkzeuge für die direkte Visualisierung des interorganellen Transports von Phospholipiden zwischen der Plasmamembran (PM) und dem endoplasmatischen Retikulum (ER) zu entwickeln. Unnatürliche fluoreszierende Phospholipidanaloga, die durch die Transphosphatidylierungsaktivität der Phospholipase D (PLD) an der PM erzeugt werden, werden schnell zum ER transportiert, teilweise abhängig von erweiterten Synaptotagminen (E-Syts), einer Familie von LTPs an ER-PM-Kontaktstellen. Die ectopische Expression eines künstlichen E-Syt-basierten Tethers an ER-Mitochondrien-Kontaktstellen führt zu einer Akkumulation fluoreszierender Phospholipide in Mitochondrien. Schließlich zeigen in vitro Rekonstitutionsassays, dass die fluoreszierenden Lipide bona fide E-Syt-Substrate sind. Somit können in situ über die PLD-Aktivität und bioorthogonale chemische Markierung erzeugte fluoreszierende Lipide die direkte Visualisierung der Aktivität von LTPs ermöglichen, die den Massentransport von Phospholipiden an ER-PM-Kontaktstellen vermitteln.
Luan et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.