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Das hohe Maß an Religiosität von Einwanderern im Allgemeinen und von Muslimen im Besonderen wird häufig als Barriere für die Integration in europäischen öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten angesehen. Bestehende Umfrageforschung über die Beziehung zwischen Religion und Integration beschränkte sich jedoch auf Maße der Religiosität und hat widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht. Für eine breite Palette von Ergebnissen, die die Bereiche der strukturellen, sozialen und kulturellen Integration abdecken, gibt es Studien, die positive, negative oder keine Assoziationen mit der Religiosität von Einwanderern zeigen. Wir argumentieren, dass religiöse Kognitionen unabhängig von Religiosität sind, und untersuchen, ob die Art und Weise, wie Einwanderer über Religion nachdenken, zusätzliche Variation in der Integration von Einwanderern erklärt. Basierend auf originären Umfragedaten von muslimischen Einwanderern türkischer Herkunft in Deutschland (N = 500) untersuchen wir, wie religiöser Literalismus, Symbolismus und theologischer Exklusivismus mit einer breiten Palette von Integrationsausgängen (Bildungserfolg, Arbeitsmarktteilnahme, intergruppenkontakt, bürgerschaftliches und politisches Engagement, ehrenamtliche Tätigkeiten, Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland und soziale Distanz) in Beziehung stehen, über die Niveaus der Religiosität hinaus. Faktoranalyse zeigt, dass ein symbolischer Ansatz zur Religion (d.h. die Betonung der Notwendigkeit, den historischen Kontext bei der Interpretation religiöser Texte zu berücksichtigen) konzeptuell von Literalismus und Exklusivismus zu unterscheiden ist und Variation über die Religiosität hinaus erklären kann, insbesondere im Bereich der bürgerschaftlichen Integration.
Fleischmann et al. (Do,) untersuchten diese Frage.