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Der öffentliche Sektor verfolgt aktiv die digitale Transformation, um einen kontinuierlichen Betrieb und Relevanz sicherzustellen. Während bestehende Forschungen wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation skizziert haben, wird die willentliche Ignoranz gegenüber diesen Voraussetzungen anerkannt. Öffentliche Bedienstete könnten mit anderen Worten absichtlich vermeiden, die notwendigen Bedingungen für die digitale Transformation zu verstehen, oft getrieben von strategischen Motiven wie der Vermeidung von Verantwortung und/oder Rechenschaftspflicht. Das Phänomen der willentlichen Ignoranz stellt einen wichtigen, jedoch unterforschten Bereich innerhalb der Studie der digitalen Regierung dar. Um diese Lücke zu schließen, untersuchen wir die latenten Faktoren der willentlichen Ignoranz in der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors, indem wir drei Datensätze nationaler Paneldaten konzentrieren, die sich auf die Voraussetzungen der digitalen Transformation fokussieren. Mithilfe einer explorativen Faktoranalyse auf einer ersten Stichprobe konstruieren wir ein Faktormodell, das anschließend durch eine konfirmatorische Faktoranalyse auf zwei zusätzlichen Stichproben validiert wird. Unsere Forschung identifiziert und validiert latente Faktoren, die mit willentlicher Ignoranz in der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors verbunden sind. Auf der Basis dieser Ergebnisse schlagen wir eine mittelfristige Varianztheorie namens "Digitale Transformation Entkopplung" vor. Durch die Integration dieser Theorie mit dem bestehenden Wissen präsentieren wir eine Reihe von Vorschlägen, um zukünftige Forschungen im Bereich der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors zu leiten.
Crusoe et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.