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Die Familie ist die Grundeinheit einer Nation und die primäre Institution für Wissen und Fertigkeitserwerb, und sie prägt zudem individuelle Einstellungen, Wünsche und Verhalten sowohl in positiver als auch in negativer Weise. Die Rolle der Familie in Bezug auf die steigende Abhängigkeit von Alkohol- und Drogenmissbrauch wurde bisher nicht kritisch untersucht, eine Lücke, die diese Studie zu schließen versuchte. Die Studie nutzte Sekundärdaten aus Kenia, die aus dem Internet insbesondere aus Fachzeitschriften über Alkohol- und Drogenmissbrauch stammen. Eine Inhaltsanalyse wurde angewendet, und die Daten wurden thematisch dargestellt. Es wurde festgestellt, dass es innerhalb der Familie Faktoren gibt, die die Initiierung von Alkohol- und Substanzmissbrauch fördern und dessen kontinuierliche Nutzung aufrechterhalten. Zu diesen Faktoren gehören unterschiedliche Erziehungsstile: autoritäre, permissive und nicht involvierte Erziehungsstile, die Umstände und Bedingungen im häuslichen Umfeld, Vorbilder im Umgang mit Hauptpflegepersonen und engen Verwandten, unerwünschte Kindheitserfahrungen und in einigen Fällen genetische Veranlagungen, die in bestimmten Familien zu intergenerationalem Alkoholismus führen. Um dieses Problem zu lösen, sollte die Familie als ein zentraler Bereich für Interventionen zur Eindämmung von Alkohol- und Drogenmissbrauch anerkannt werden.
Eddah et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.