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Der Wohnwasser- und Energieverbrauch sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Verschiedene Haushaltsaktivitäten und -geräte betreffen beide Ressourcen. Besonders in Entwicklungsländern wenden Haushalte häufig energieintensive Bewältigungsstrategien an, um mit einer unzuverlässigen Wasserversorgung umzugehen. Um die Wasser-Energie-Verknüpfung auf Ebene privater Haushalte zu verstehen, führen wir hier das Konzept der Wasser-Energie-Dienstleistungen (WES) ein. Wir analysieren die Nachfrage nach Wasser und Energie in Haushalten mit einem konzeptionellen wirtschaftlichen Rahmen, der auf einem Haushaltsproduktionsmodell basiert, und zeigen Beispiele für die nachfrageseitigen Verknüpfungen anhand einer empirischen Fallstudie in Indien unter Verwendung eines bestehenden Datensatzes auf Haushaltsebene (Formel: siehe Text). Wir kommen zu dem Schluss, dass die Nachfrage eines Haushalts nach einer Nexus-Ressource nicht nur von ihrem eigenen spezifischen Preis abhängt, sondern auch vom Preis der anderen Nexus-Ressource sowie von den Opportunitätskosten der Zeit, dem Haushaltseinkommen und der Einkommensstruktur, anderen Haushaltseigenschaften und Produktionsbedingungen für WES. Daher sollte das Management von Wasser und Energie auf politischer Ebene nicht isoliert betrachtet werden. Der hier entwickelte wirtschaftliche Rahmen kann als konzeptionelle Grundlage und Motivation für die empirischen Studien zur Entwicklung nachhaltiger Wasser- und Energiemanagementstrategien dienen.
Zhu et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.