Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Ziel dieser Studie war es, die technische Sicherheit und Machbarkeit der Gastrektomie bei sehr alten Patienten ≥85 Jahre mit Magenkrebs zu bewerten und die Risikofaktoren für schwerwiegende postoperative Komplikationen bei diesen Patienten zu klären. Methoden Zwischen 2017 und 2020 wurden 10.203 Patienten, die eine distale Gastrektomie (DG) und 2.580 Patienten, die eine totale Gastrektomie (TG) durchliefen, anhand der japanischen nationalen klinischen Datenbank überprüft. Alle möglichen präoperativen Faktoren wurden verwendet, um die Risikofaktoren für schwerwiegende postoperative Komplikationen bei den sehr alten Patienten mit Magenkrebs zu erforschen. Ergebnisse Bei DG lag die operative Sterblichkeitsrate bei 1,6 % (162 Patienten), und die Rate schwerwiegender postoperativer Komplikationen bei 7,8 % (796 Patienten). Ähnlich war die Sterblichkeitsrate bei TG 2,6 % (67 Patienten), und die Rate schwerwiegender Komplikationen betrug 11,3 % (292 Patienten). Basierend auf der multivariaten Analyse waren Body-Mass-Index (≥25 kg/m²), Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) (teilweise abhängig), ASA-PS (Grad ≥3), Dyspnoe, Aszites, Anamnese von cerebrovaskulären Erkrankungen, Serumalbumin (1,2 mg/dL) bei DG und ADL (teilweise abhängig), ASA-PS (Grad ≥3), vorherige perkutanen koronare Intervention, Dialyse, WBC (>9000 μL) und AST (>35 IU/L) bei TG starke Risikofaktoren für schwerwiegende postoperative Komplikationen. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Gastrektomie bei sehr alten Patienten mit Magenkrebs relativ sicher und machbar ist. Chirurgen müssen besonderen Wert auf den körperlichen Zustand und die medizinische Vorgeschichte legen, um schwerwiegende postoperative Komplikationen bei sehr alten Patienten mit Magenkrebs zu verhindern.
Ueda et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.