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Spontane Koronardissektion ist eine seltene Ursache für nicht-atherosklerotisches oder iatrogenes akutes Koronarsyndrom, das überwiegend bei Frauen unter 50 Jahren während ihrer reproduktiven Phase diagnostiziert wird, üblicherweise ohne assoziierte kardiovaskuläre Risikofaktoren. Verschiedene Faktoren liegen der Entstehung zugrunde, die von Bindegewebserkrankungen bis hin zu intensiven emotionalen Stress reichen, wobei fibromuskuläre Dysplasie eine häufig assoziierte nosologische Entität darstellt. Die koronare Angiographie ist die bevorzugte diagnostische Untersuchung, und eine konservative Strategie wird häufig empfohlen, insbesondere in stabilen Kontexten. Invasive Strategien, wie chirurgische Revaskularisation oder perkutane koronare Intervention, sind für komplexere klinische Situationen mit schweren Arrhythmien oder Dissektionen des linken Koronararterienstamms reserviert, unter anderem. Wir präsentieren den Fall einer postpartalen Frau ohne bekannte kardiovaskuläre Risikofaktoren, die mit einer spontanen Koronardissektion im späten Wochenbett einer Zwillingsschwangerschaft diagnostiziert wurde, was zu einem tödlichen Ausgang führte.
Vicente et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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